Lerntherapie


Ich arbeite seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Sprache der Seele der Kinder zu verstehen, fällt mir besonders leicht. Kinder bringen ihre Ängste und Nöte in anderer Weise zum Ausdruck, als die Erwachsenen. Die Kinder schätzen das sehr.

Eltern haben mein großes Mitgefühl und ein Ohr von mir. Eltern sind oft mehrfach belastet und versuchen jeden Tag die Quadratur des Kreises. Erziehen sie eines der besonderen Kindern, wie Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Lese- Rechtschreibhürden, Depressionen oder Tics, ist es hilfreich einen Lotsen und Leuchtturm an der Seite zu haben. Ich wünsche uns allen eine erfolgreiche Reise!


Mein Ziel für den gesamten Zeitraum der Lerntherapie ist es, Ihrem Kind die Freude am Lernen zu vermittelt. Es darf sich an Erfolgserlebnisse gewöhnen und gewinnt sein psychisches Gleichgewicht zurück.

Ich arbeite ressourcenorientiert und stärke die Stärken des jungen Menschen. Damit erarbeitet er sich seine Basis für erfolgreiches Lernen zurück, die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie und einen     erfolgreichen Schulbesuch. Das bedeutet auch, dass sich zunächst nicht am aktuellen Stoff der Schule orientiert, sondern am Stand des Kindes.

Zum Ablauf:

Im ersten Gespräch erfassen wir die Stolpersteine, Diagnosen, Wünsche, Stärken und Bedürfnisse Ihres Kindes, Wir betrachten seinen Entwicklungsverlauf, die aktuelle Schul - und Familiensituation.

Im nächsten Treffen lerne ich Ihr Kind kennen. Ich spreche mit ihm über seine Hindernisse beim Lernen, seine Bedürfnisse, Stärken und Sorgen. Dann führe ich eine Lernstandserhebung durch. Dabei geht es darum herauszufinden, auf welchem Stand sich Ihr Kind befindet, welcher Lerntyp es ist und ob es bereits funktionierende Lernstrategien hat. Daraus ergibt sich der Förderplan. Im Verlauf der Therapie überprüfe ich regelmäßig den aktuellen Stand Ihres Kindes, um ggf den Plan zu verändern.

Mit dem dritten Treffen beginnt die Lerntherapie. Lerntherapeutische Interventionen können vielfältig sein. Ausgehend von den Stärken, wird das Vorgehen so geplant, dass das Kind von Anfang an Erfolg hat. Es lern, sich und sein Können selbst einzuschätzen, Lob anzunehmen und sich selbst zu loben. Es gewinnt Vertrauen in seine Fähigkeiten zurück. Es erfährt, wie es am Besten lernt, besonders in belasteten Leistungsbereichen.

Methodisch kann das Vorgehen sehr unterschiedlich sein. Hier einige kleine Beispiele:

Je nach Lernstand Ihres Kindes gibt es Z.B. bei einer LRS

  • Übungen der Laut – Buchstaben – Zuordnung

  • Lautleseverfahren zur Steigerung der Lesegenauigkeit und Leseflüssigkeit

  • Erweiterung des Wortschatzes

  • Training zum Erwerb von Rechtschreibregeln

  • Vermitteln von Lernstrategien


oder bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen:

  • Training der Grundfertigkeiten der Aufmerksamkeit: genau hinsehen, hinhören, wiedergeben
  • Reaktionsprozesse steuern: z. B. Mit Stopp – Signalen
  • Verbales Regulieren durch Selbstinstruktion


Die lerntherapeutischen Maßnahmen und die individuelle Entwicklung des Kindes und des sozialen Umfeldes werden dokumentiert und ausgewertet, um das therapeutische Handeln während der Therapie anzupassen.

    Begleitende Beratung

    Lehrer und Eltern werden als Beteiligte in den lerntherapeutischen Prozess einbezogen. Nur so kann sich die Lernsituation des Kindes dauerhaft positiv verändern. Sie erfahren, wie sie die Fortschritte der Kinder erkennen und würdigen können. Häusliche und schulische Unterstützungsmöglichkeiten werden besprochen und auf den Therapiestand abgestimmt. Zur lerntherapeutischen Förderung gehört ggf. auch die enge Zusammenarbeit mit Ärzten und weiteren Therapeuten, um abzustimmen, wie dem Kind am besten geholfen werden kann.

Die Lerntherapie endet, wenn die definierten Ziele erreicht sind und das Kinder erfolgreicher am schulischen Lernen teilhat. Alle Beteiligten besprechen die Entwicklung sowie eventuell weiterführende Maßnahmen.

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